1. Der neueste Trend in der Forschung

Der neueste Trend

Aus Amerika kommt der neue Trend, das Paartherapie aus den Praxen heraus in die Natur gegeben wird und vor allem dort wird Paartherapie auch auf den Müllhalden gemacht.

Der Sinn eine Paartherapie auf der Müllhalde ist sehr verständlich. Dort lernen sie sehr schnell auf den Kern ihrer Probleme zu kommen. Der Gestank dort ist so extrem, dass sie möglichst schnell Ergebnisse erzielen wollen und dann den Ort wieder verlassen.

 

2. Ressourcen ermitteln

Der zweite einleuchtende Punkt ist für mich, dass es dort immer die Möglichkeit gibt aus der Umgebung auf Ressourcen zu schauen, die wir ansonsten verschwendet hätten. Sie müssen sich vorstellen, Sie sitzen mit ihrem Therapeuten oben auf der Müllhalde und können von dort erkennen welche Ressourcen dort weggeworfen werden. Die sie eigentlich noch brauchen könnten und diese Abstraktion auf dem Müllberg, gibt ihnen die Möglichkeit, auch selbst ihre inneren Ressourcen zu erkennen. Welche sie eigentlich als Müll in sich herumtragen. Diese könnten sie wiederverwertet und gewinnbringend für ihr Problem einsetzen.

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3. In Bewegung kommen

Ein weiterer Punkt der Müllhalden-Therapie ist es, dass ständig große schwere Maschinen um sie herum den Müll umkrempeln, neu aufschichten und verlagern. Was für sie inspirierend sein könnte, dass auch sie diesen Prozess in sich selbst machen und dort die Vorurteile und Probleme, welche sie mit ihrem Partner haben, umschichten, wegfahren, neu aufzubereiten. Diese Bewegung um sich herum ist der Impuls eine neue Form von Energie gewinnen.

4. Die Möglichkeit ungestört neue Lösungen zu entwickeln

Ein weiterer positiver Faktor ist, dass sie ihren Partner in dieser Zeit nicht olfaktorischer riechen können. Es gibt viele wissenschaftliche Abhandlungen in denen klar immer wieder herausgehoben wird, wie weit und wie wichtig der Geruch ihres Partners ist. Wie weit dieser ihre persönlichen Möglichkeiten einschränkt, ja, sogar beeinflusst. Dieser Faktor wird durch den starken Geruch des Mülls verhindert und sie können sich ganz darauf konzentrieren, ihren Eigengeruch eventuell wahrzunehmen und daraus unbeeinflusst durch den Geruch des Partners, eigene Lösungswege bilden.

 

5. Neue Therapieräume erkunden

Anfangs war ich gegenüber dieser Therapieform etwas skeptisch, aber seitdem ich sie selbst ausprobiert habe, ist es schnell in meinen Methodenkoffer aufgenommen worden. Nicht außer Acht zu lassen war auch anschließend das gemeinsame Duschen mit dem Paar, was nochmal eine gewisse therapeutische Nähe erzeugte. Was ich nicht geglaubt hätte, ist, dass es ein Problem sein könnte einen geeigneten Müllberg zu finden. Aber das hat sich als schwieriger herausgestellt als gedacht. Viele meiner Kollegen wir haben den Nutzen dieser Therapie erkannt und sind ständig auf der Suche nach neuen Müllplätzen. Ich hatte die Möglichkeit in einer Müllverbrennungsanlage auf Dauer einen festen Therapieplatz zu finden.

Freuen Sie sich auf diese neue Therapieerfahrung.

Ich wünsche Ihnen einen schönen 1. April

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